Werke

  

21 Gedichte aus Istanbul 4 Briefe & 10 Fotoworte

Istanbul : Arbeitslosigkeit, schleichende Islamisierung, Probleme mit den Minderheiten, die syrischen Flüchtlinge, das Spannungsverhältnis zu Avrupa, der nicht so ferne Krieg in Afghanistan, die Unterdrückung in Ägypten oder, mehr …

 

 

Fremdenzimmer

In Zeiten, als »Integration« noch ein Fremdwort war, wuchs ein kleiner Junge, dessen Eltern aus dem armen Andalusien ins reiche Badnerland gekommen waren, mitten im Schwarzwald auf, in einer Welt, die er sich, da sie freundlich zu ihm war, mehr …

 

 

HEIMATT

Von Ilija Trojanow ausge­wählte Gedichte aus der frühen Schaf­fens­phase – den 1980er und 1990er Jahren – des Adel­bert-von-Chamisso-Preis­trä­gers José F.A. Oliver, der 2015 auch mit dem Basler Lyrik­preis ausge­zeichnet wurde. mehr …

 

 

Gastling

Neuaus­gabe des zuerst 1993 im Verlag Das arabi­sche Buch erschie­nenen Gedicht­bandes, der geprägt von der Ausein­an­der­set­zung des Autors mit den frem­den­feind­li­chen Über­griffen im Deut­sch­land der Nach­wen­de­zeit der frühen 1990er Jahre. mehr …

 

 

LORCA sorpresa, unverhofft Oliver

Wundersamer Akt der Übersetzung! Oder sollte ich lieber konstatieren wundersamer Akt eines zweiten, dritten, vierten, gar ins Unendliche mutierenden Originals? Einer sich die Freiheit nehmenden und sich ständig erneuernden Nachdichtung ins Eigene? Gleich in mehrfacher Hinsicht die Gewissheit mehr …

 

 

Lyrisches Schreiben im Unterricht

Bisweilen kann eine einzelne Verszeile die Welt erklären. Schreiben heißt deshalb, mit der Welt im Dialog zu stehen. Wer im Dialog steht, der spricht und sagt. Benennt sich immer auch selber. Vor diesem Hintergrund bedeutet “Lyrisches Schreiben”, mehr …

 

 

fahrtenschreiber

»& weiß nicht mehr in welcher stadt / ich war ich bin ich werde sei / so wie es jetzt am anfang war / gebet & uhrzeit sind verlegt / / 1 datum hinter glas. So könnte es gewesen.« Der Schreibnomade José Oliver ist auf steter Wörterreise. Ägypten, Dubai, Spanien, Slowakei, mehr …

 

 

Mein andalusisches Schwarzwalddorf

»Denn gleich dahinter, hinter dem Waldbergigen, hinter der Dämmerlinie der schweren, schwarzgrünen Tannen, lag Andalusien. Auch für mich.« Im Jahr 1960 kamen José F. A. Olivers Eltern auf der Suche nach Arbeit aus Málaga nach Deutschland mehr …

 

 

unterschlupf

José F. A. Oliver legt mit diesem Gedichtband sein viertes Buch im Suhrkamp Verlag vor. Sprache aus dem Bekannten herauszuhebeln, zu entzingeln, um ihr in neuen Klangelementen eine Aussagekraft zu verleihen, die über das allzu Verständliche hinausreicht, mehr …

 

 

finnischer wintervorrat

Er sieht genau hin, er hört genau hin und findet das ungehörte, unerhörte Wort, das Sprache und innerste Erfahrung zur Übereinstimmung bringt. Oliver klopft die Worte ab, mehr …

 

 

nachtrandspuren

Fernab vom alltäglichen Wortge- und -verbrauch schafft José F.A. Oliver, Chamisso-Preisträger von 1997, Klanggehäuse, in denen sich die Laute scheinbar spielend zu neuen Bedeutungen zusammenschließen. Die Gedichte sprechen vom Unterwegssein mehr …

 

 

fernlautmetz

José F. A. Oliver, andalusischer Herkunft, 1961 im Schwarzwald geboren, wo er auch heute lebt, schreibt leidenschaftliche und zugleich stille, eindringliche Gedichte in einem ganz eigenen Ton. Traditionsbewußt und visionär erkundet er die Welt, mehr …

 

 

Hausacher Narren-Codex 1998

Hausacher Narrencodex 1998 – eine poetische Geschichte der Fastnacht in Hausach. (Diese Auflage ist vergriffen und wurde in den Hausacher Narrencodex 2014 integriert). mehr …

 

 

Hausacher Narren-Codex 2014

Lätz om Bändel: Fasent sich de Wohn. Nicht logisch nachvollziehbar, aber in jedem Sinne aller Sinne uugloge wahrhaftig. S isch halt e so, nit oifach so. Wie anders als mit der schulterzuckenden Bemerkung Fasent isch Fasent ließe sich dem mehr …

 

 

Duende

Eine Liebeserklärung in drei Sprachen: Deutsch, Alemannisch und Spanisch-Andalusisch. Eine Hommage an die beiden Kulturregionen mit denen José F.A. Oliver aufwuchs und eins wurde. Das Buch ist auch in Mexiko und Italien verlegt worden. mehr …

 

 

Austernfischer, Marinero, Vogelfrau

Es herrscht viel­mehr nun in diesen Gedichten – man darf an den Spanier Gongora, den Fran­zosen Mall­armé oder, was die deut­sche Sprache betrifft, an den späten Celan denken – ein distan­ziert-kaltes Meer­blau, das Oliver, mehr …

 

 

Weil ich dieses Land liebe

Wenn es gestattet ist, die frühen Gedichte von José Oliver – in freier Anlehnung an eine von Picasso her bekannte Periodisierung – die Gedichte seiner grünen, und zwar olivgrünen Periode zu nennen, so umfasst diese Periode auch Gedichte, mehr …

 

 

Heimatt und andere FOSSIL TRÄUME

Mit dem tiefen Gefühl des Anda­lu­siers, dem nüch­t­ernen klaren Blick des Euro­päers und dieser ganz persön­li­chen Leben­s­er­fah­rung hat José F.A. Oliver ein lyri­sches mehr …

 

 

Vater unser in Lima

„In der Rhythmizität der Verse ist Olivers Herkunft.  Besonders spürbar, wie eine Kritik zu Vater unser in Lima, das in Venezuela auf Deutsch gelesen wurde, bestätigt: dazu sagte ein venezolanischer Kritiker, mehr …

 

 

Auf-Bruch

Wir haben es zu tun mit einem Talent von eigenem Rang, mit einem Dichter voll­kommen selb­stän­diger Dignität, mit einem Schrift­s­teller von seltenem Ernst. Oliver gibt den mehr …